Lange Zeit wurden Fette pauschal als Ursache für Gewichtszunahme und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verurteilt. Die moderne Ernährungswissenschaft zeichnet jedoch ein differenzierteres Bild. Fette sind für den menschlichen Körper lebensnotwendig: Sie dienen als Energiereserve, schützen Organe und sind für die Aufnahme fettlöslicher Vitamine (A, D, E, K) unerlässlich.
Entscheidend ist die Qualität der Fettsäuren. Während ungesättigte Fettsäuren aus pflanzlichen Ölen, Nüssen und Fisch positive Effekte auf die Blutfettwerte haben können, sollten Transfette, die oft in hochverarbeiteten Lebensmitteln vorkommen, vermieden werden. Fette haben mit 9 kcal pro Gramm die höchste Energiedichte, was bei der Gesamtbilanz berücksichtigt werden muss, aber sie tragen auch maßgeblich zum Geschmack und zur Sättigung bei.
Nicht Fett an sich führt zur Gewichtszunahme, sondern ein chronischer Energieüberschuss, unabhängig von der Quelle.
In moderaten Mengen sind sie Teil einer normalen Ernährung, sollten aber nicht die Hauptquelle darstellen.